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Eine Koproduktion von
Tbf + Partner AG
Hochschule Luzern – CreaLab
Forum Agile Verwaltung
HfaB Hochschule für agile Bildung

Agilität und Bildung –

zwischen Lernendenorientierung und Planungssicherheit

Agilität ist bekannt aus dem Organisationskontext, aus dem Projektmanagement, der Softwareentwicklung, der Führung und aus weiteren Feldern: ein Konzept, eine Herangehensweise, eine Haltung, die gerade in bewegten Zeit und im Wandel hilft, gut zu navigieren.

Der Ansatz hat offensichtlich die Bildung erreicht. Klar: Agilität ist im echten Lernen naturgegeben immer schon da. Was jetzt passiert: Nicht nur agile Tools und das sogenannte „agile Mindset“, sondern auch der Diskurs über deren Chancen und Grenzen gewinnen seit einigen Jahren intensiver im und für das Bildungssystem Raum: Aus der agilen Methode „scrum“ wird „edu-scrum“ entwickelt, das Kanban-Board – auch ein «agile tool» – eignet sich bestens zur Organisation von Lernprozessen. Doch über Tools und Techniken hinaus stellen sich tiefergehende Fragen: Könnten Ziele nicht besser erreicht werden, wenn die Lernwege adaptiver wären? Welche Kompetenzen sind dann seitens der Lehrenden wichtig? Wo sind die Berührungspunkte zu selbstgesteuertem Lernen und anderen bekannten Konzepten? Wer steuert überhaupt wie und welchen Platz haben da Prüfen und Selektion – falls? Was fordert das den Lernenden ab und wollen die das alles überhaupt?

Diesen und weiteren Fragen gehen wir an dieser Tagung nach.

Tagungsziele sind:

  • Besser verstehen und genauer klären, was „agil“ als Konzept meinen und leisten kann, ohne sich allerdings in Definitionsdiskussionen zu verlieren
  • Sehen, wo sich Anschlussmöglichkeiten zu spezifisch didaktischen bzw. pädagogischen Konzepten, Strömungen und Ansätzen ergeben
  • Konkrete Umsetzungen auf allen Bildungsstufen und genauso in der betrieblichen Bildung und lernenden Organisation: individuell und gemeinsam handeln
  • Bedenken, was eine Entwicklung in diese Richtung für das Bildungssystem insgesamt bedeuten könnte, wo wir diesbezüglich stehen – und wie so etwas z.B. bildungspolitisch verstärkt voranzubringen wäre
  • Forschungs- und Entwicklungsfragen entwerfen

Das Tagungsvorgehen ist:

  • Die Teilnehmenden sind eingeladen, im Voraus zu bedenken, welches ihr Handlungsfeld ist und wo darauf interessante „Baustellen“ sind: Welche konkreten Handlungsfragen habe ich? Als Lehrperson, als Bildungspolitikerin, als Elternteil, als Führungsperson, als Forscherin, rein für mein Denken, … Wo würde ich gerne selbst etwas anpacken?
  • Wir ordnen diese Baustellen und bearbeiten sie zunächst in homogenen, dann in heterogenen Teams. Dabei stehen uns jeweils internationale Expert:innen mit zur Verfügung: Wir klären Themen, entwickeln praktische Ansätze, skizzieren Varianten, lassen Teams entstehen, die gewisse Dinge gemeinsam weiterverfolgen können.
  • Wir organisieren eine Form der Weitergabe der Ergebnisse – online und/oder physisch, oder auch in Form von Folgeprojekten in Bildungspraxis, Bildungspolitik und Bildungsforschung.

Anmeldung: Informationen folgen.