HfaB. Aktuell.

Infoabend. Online.

Do 16. April, 19h.

Studium Lehrer*in.

Zyklus 1&2.

Link folgt bei Anmeldung.

Olga (20) über die HfaB.

HfaB.

Hochschule für agile Bildung.

Bildung. Agil.

Wir können statt “agil” auch “situativ” sagen. Um (Mode-) Begriffe geht es uns nicht, sondern um folgende Haltung, für die wir stehen:

Bildung hat mit einem Gegenüber zu tun, auf das eingegangen und das partnerschaftlich in den Bildungsprozess einbezogen werden will.

Agil auf die Chancen des Moments zu reagieren, kann man lernen. Das spricht nicht gegen eine Planung, sondern führt darüber hinaus: Lehrende übernehmen dann Verantwortung in einem flexiblen, individuellen Bildungsprozess. Kreativ. Abenteuerfreudig.

Wir freuen uns, dass die Ernst Göhner Stiftung die HfaB unterstützt!

Studium. Lehrer*in.

Ausbildung.

Die Sinnorientierte.

Das Studium besteht zu 50% aus deiner praktischen Tätigkeit in deiner Partnerschule. Hier übst du von Anfang an das, was du werden willst: Lehrer*in sein.

An drei Tagen im Monat finden die Campustage in Zürich statt: Du lernst deine Mitstudierenden und die Expert*innen kennen und die Lerngruppen bilden sich. Fragen aus deiner Praxis werden mit Theorie und Forschungsergebnissen verbunden und mit Blick auf die Entwicklung der Kinder reflektiert.

In der übrigen Zeit steuerst du dein Studium stark selbst: Begleitet von unseren Expert*innen widmest du dich – in regionalen Lerngruppen und selbständig – wissenschaftlichen und fachdidaktischen Erkenntnissen und ziehst daraus wiederum Schlüsse für deine praktische Tätigkeit.

Ein individuelles, kontinuierliches und hoch qualifiziertes Coaching hilft dir dabei, die grossen Freiheiten und die praktischen Herausforderungen für dich maximal zu nutzen.

Das Studium schliesst du nach 7 Semestern mit einem «Bachelor Lehrperson HafB» ab. Diesen Titel können wir als Hochschule vergeben, obwohl dieses Diplom nicht eidgenössisch anerkannt ist. Es erlaubt dir trotzdem, je nach Kanton unterschiedlich, zu unterrichten.

Mehr über den laufenden Prozess der eidgenössischen Anerkennung und der Akkreditierung der HfaB erfährst du hier.

Campus. Zürich.

Campus.

Miteinander. Voneinander. Lernen.

Am Campus in Zürich.

Wenn die Praxis das Rückgrat deiner Ausbildung ist, dann ist der Campus das Herz. Jeden Monat treffen wir uns drei Tage von Donnerstag bis Samstag, um voneinander zu lernen. Die Fragen aus deiner Praxis treffen auf Wissenschaft und Entwicklungsperspektiven, um dich in deiner Praxis weiterzubringen.

Dir und deinen Mitstudierenden und den Expert*innen aus Wissenschaft, Fachdidaktik und Entwicklung dienen die Campustage der Vernetzung, dem Kennenlernen und der gegenseitigen Unterstützung in unserem Lernen.

Selbst. Studium.

Der Erwerb von fachlichem, didaktischem und entwicklungsorientiertem Wissen steht im Fokus des selbstorganisierten Studiums. Konkret heisst das:

  • Jedes Modul hat ein klares, kurz und knapp formuliertes Ziel.
  • Für die Organisation deines Lernprozesses und den Wissenserwerb stehen dir Expert*innen und Coaches zur Verfügung.
  • Du entscheidest, wann du mit wem deine Lernziele erreichen willst.

Für die Zusammenarbeit stehen zwei Plattformen zur Verfügung: Eine Diskussionsplattform nach Themen und Gruppen gegliedert und ein praktischer Online-Fileaustausch. Dein Selbststudium ist also nur dann Alleinstudium, wenn du das willst. Wenn du gerne gemeinsam mit anderen arbeitest, dann jederzeit elektronisch, in deiner Lerngruppe oder in selbstorganisierten Treffen mit Expert*innen.

Praxis. Schule.

Praxis.

Schule.

Meine. Praxis. Schule.

Lern. Raum.

Vom ersten Tag an gehörst du zu einem Schulhausteam. Du lernst alles kennen: Zuerst beim Beobachten, im Kontakt mit den Kindern und indem du schrittweise Unterrichtsaufgaben übernimmst.

Höchstwahrscheinlich wirst du dich sehr bald selbstverständlich im Klassenzimmer bewegen und sicher im Umgang mit den Kindern werden. Du stehst im Austausch mit einem multiprofessionellen Team. Gut begleitet, lernst du auch Aufgaben wie Elternarbeit und Mitarbeit bei Schulhausprojekten kennen. Hautnah erlebst du mit, wie erfahrene Lehrpersonen mit anspruchsvollen Situationen umgehen, und du erfährst, dass es menschlich ist, auch mal falsch zu liegen.

Du merkst, wie die Kinder auf dich reagieren, wie und wann du Verantwortung übernehmen kannst und wie toll es ist, wenn alle voneinander lernen können. Auch in Sachen Entwicklung des Kindes und Lernpsychologie machst du eigenständige Entdeckungen im Austausch mit den Kindern und den Lehrpersonen.

Und vor allem entfaltest du ganz selbstverständlich deine ganz eigene Art, Kinder zu fördern und zu führen.

Dieser Lernraum hilft dir, die beste Lehrperson zu werden, die du fortlaufend sein kannst.

Coaching. Supervision.

Coaching. Supervision.

Lernen. Begleiten.

Reflektierte Prozesse.

Lernen ist ein Prozess. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler. Die wichtigste Fähigkeit einer Lehrperson ist daher: Wahrnehmen und verstehen, was in Schülerinnen und Schülern vorgeht, während sie lernen. Das ist noch wichtiger, als Stoff gut vortragen können. Und: Diese Wahrnehmungsfähigkeit kann man lernen. Dazu hilft unter anderem unser Coaching an der Hochschule.

Lernen ist ein Prozess – das gilt genauso wie in der Schule für das Lernen an der Hochschule. Natürlich geht es stark darum, sich als Studentin und Student Fächerwissen und didaktisches Wissen anzueignen. Und doch: Je tiefer diese Prozesse gehen, je mehr sie mit dem Handeln und der Person eng verbunden werden, desto kraftvoller ist der Lernprozess als Studentin und Student. Darum auch hier: Wir wollen begleiten, was bei unseren Studierenden passiert, gemeinsam mit ihnen herausfinden, was sie weiterbringt, auch als Mensch, nicht „nur“ im Wissen.

So entwickeln sich Persönlichkeiten – bei Schüler*innen genauso wie bei Student*innen: Wenn sie in einer wertschätzenden Haltung im Kontakt und im Austausch sind. Wenn sie regelmässig Rückmeldungen auf ihr Verhalten und ihr Lernen bekommen. Und wenn sie in tragfähigen Beziehungen eingebunden sind.

Coaching. Supervision.

Konkret.

Jede Schwierigkeit, aber auch jedes Gelingen kannst du mit unseren Coaches besprechen. Gemeinsam schauen wir an, wie man konstruktiv mit einer gerade anstehenden Herausforderung (z.B. mit einem Konflikt mit einem Kind, einer Lernschwierigkeit im Studium, einem Theorieproblem, usw.) umgehen kann.

Aber eben nicht nur. Wir schauen zusammen mit dir, wo dich dieses Problem selber berührt und was du daraus als Entwicklungsschub mitnehmen kannst. So geht das Coaching weit über das hinaus, was gerade ansteht: Es dient deiner Persönlichkeit und letztlich der Entwicklung des Kindes.

Wir unterstützen dich auch dabei, in diesem Lernprozess zunehmend Verantwortung für dich zu übernehmen. Du wirst herausfinden, mit welchen von unseren Coaches du am besten vorankommst und auch, was dich sonst als Mensch weiterbringt. An den Campustagen erlebst du z.B. mit anderen zusammen, wie in einem Supervisionsprozess, der von den Expert*innen geführt wird, voneinander gelernt werden kann.

P.S.

Als Lehrperson bist du auch Coach für deine Schüler*innen. Dazu gibt es speziell zwei Module in der Ausbildung. So lernst du darauf zu achten, was du in der Arbeit zwischen deinem Coach und dir auf welche Art und Weise wirkt. Daraus ziehst du direkt Schlüsse, wie du selbst als (Lern-) Coach sein willst.

das. team.

HfaB.

Die. Leitung.

Mehr. Über uns.

Prof. Dr. Christof Arn und Dr. Jean-Paul Munsch sind die Gründer der Hochschule für agile Bildung. Die HfaB leiten sie gemeinsam mit Claudia Ulbrich und Birgit Munsch-Klein.

“Beziehungen sind der Ausgangspunkt aller Entwicklungs- und Lernprozesse. Erst wenn wir uns über unser eigenes Fühlen und Handeln klar werden, können wir unsere Beziehungen reflektiert gestalten.“

Dr. Jean-Paul Munsch

“Agile Didaktik ist der Unterricht, der entsteht, wenn die Lernenden wichtiger sind als mein Plan. Zusammenarbeit auf Augenhöhe, ein klares Ziel gemeinsam im Blick. Lernen als Abenteuer.“

Prof. Dr. Christof Arn

“In meiner Rolle als Geschäftsleiterin möchte ich mit allen (Studierende, Fachspezialisten, Behörden u.a.) die Hochschule für agile Bildung zu einem Lern-Ort gestalten, an dem gemeinsame Werte und Haltungen diskutiert und gelebt werden.“

Claudia Ulbrich

HfaB.aktuell.

Die. HfaB.

Das. Team.

Partner.

Schulen.

Unsere Partnerschulen bieten einen oder mehrere Ausbildungsplätze für unsere Studierende an. Sie schätzen die Impulse, die sie in der Zusammenarbeit mit den Studierenden und der Hochschule für agile Bildung erhalten. Sie gestalten das Studium als Ausbildungsbetrieb aktiv mit und entwickeln auf diesem Weg unser Bildungssystem weiter.

Die Lehrpersonen bzw. die Unterrichtsteams („Praxislehrpersonen“) begleiten unsere Studierenden vor Ort. Sie stehen in kontinuierlichem Kontakt mit uns, sind zu unseren Campustagen eingeladen und in regelmässigen Abständen (typischerweise vier Samstage pro Jahr) in unser Hochschulgeschehen einbezogen.

Für die Praxislehrperson bedeutet die Beteiligung am Campusgeschehen Weiterbildung und Impulse. Gleichzeitig hilft es uns, am Puls der Schulrealität erfahrener Lehrpersonen zu sein. Auch mit den betreffenden Schulleitungen und Schulgemeindeleitungen stehen wir in Verbindung. Denn unsere Hochschule will auch Partnerhochschule sein, die von Partnerschulen lernt.

Die Zusammenarbeit mit den Partnerschulen wird in diesem klaren und zugleich weiten Rahmen individuell definiert. Gerne kommen wir mit weiteren interessierten Schulgemeinden oder Schulleitungen in Kontakt.

HfaB.

Studium Lehrer*in.

In. Kürze.

Wie lernen die Studierenden?

Wir verstehen uns als Ökolernsystem, indem das Lernen sozusagen in den Personen und durch die wachsenden Beziehungen lebt und entsteht. Zusammen mit der Praxis der Partnerschulen, den Impulsen und Wegmarken unserer Expert*innen, dem Entwicklungscoaching durch den Personal Coach und durch die Reflexion an den Campustagen.

Wie das geht erfährst du hier.

Kosten.

Die Studiengebühren betragen im Jahr (für 2 Semester) CHF 14’500.-

Mit deiner Anstellung als Klassenassistenz verdienst du entsprechend unseren Einschätzungen je nach Kanton und Gemeinde zwischen ca. 20’000.- und 30’000.- , bei Quereinsteiger*innen ca. 35’000.- bis 55’000.- (brutto, inkl. 13. Monatslohn) pro Jahr für deine 50%-Anstellung.

Termine.

Das Studium beginnt im August 2020. Der nächste Infoabend hierzu ist

Do 16. April, 19h

Die Infoabende finden zur Zeit online statt. Den Link erhältst du nach deiner Anmeldung für die Infoveranstaltung per mail an anmeldung@hfab.ch

Anmeldung. 

Studium.

Wie geht das

Aufnahmeverfahren?

Welche Voraussetzungen braucht es?

Direkt Anmelden. anmeldung@hfab.ch

HfaB.

Forschung.

Wegweisend.

Schwerpunkte. Forschung.

Unsere Forschungsschwerpunkte sind Selbststeuerung, Entwicklung und Kollaboration in Lernprozessen. Aktuell sondieren wir Forschungsvorhaben rund um

  • Kinds- und Persönlichkeitsentwicklung und die Fähigkeit, mit offenen Situationen umzugehen
  • Selbststeuerung und Kollaboration in Kombination mit Digitalisierung
  • Meta-Lehrmittel als Strategie für die Integration von Lehrmittel und Offenheit.

Gerne treten wir in Kooperationen mit weiteren Fachleuten aus Forschung und/oder Praxis ein, um in diesen Feldern gemeinsame Forschungsvorhaben zu realisieren.

Kontakt.

HfaB.

Dienstleistung.
Schwerpunkte. Dienstleistung.

Unsere Dienstleistungsschwerpunkte sind Projekte, Beratung und Organisationsentwicklung.

Gerne definieren wir gemeinsam einen entsprechenden Auftrag.

Kontakt.
Weiter. Bildung.

HfaB.

Weiter.

Bildung.

Persönlich. Lehrreich.

Themenschwerpunkte sind die individuelle Entwicklung, die Entwicklung von Lernsettings und die Entwicklung von Teams und Organisationen.

Bei der individuellen Entwicklung stehen Coaching, das Begleiten von Gruppen (Teamcoaching) und persönliche Transformationsprozesse im Fokus.

Die Entwicklung von Lernsettings in Unterrichtssituationen fusst auf der agilen Didaktik. Die Entwicklung von Teams und Organisationen fokussiert auf agile Selbstorganisation, ethisches Handeln und Sinnorientierung.

Die folgenden Weiterbildungsangebote werden ab 2021 durchgeführt:

Unser Weiterbildungsangebot startet 2021.

Kontakt.

Kontakt. Aufnehmen.

Claudia Ulbrich
claudia.ulbrich@hfab.ch

Dr. Jean-Paul Munsch
jean-paul.munsch@hfab.ch
+41 76 326 45 30

Prof. Dr. Christof Arn
christof.arn@hfab.ch
+41 78 600 50 37

HfaB
mail@hfab.ch
Postadresse
Uetlibergstrasse 27
CH-8045 Zürich

oder mit dem Kontaktformular: